Wirtschaftsentwicklung in der Comunidad Valencia„Nur gemäßigter Erfolg im Jahr 2006“ 

 

Nach Schätzungen der INE erreichte das regionale Bruttoinlandsprodukt Valencias im vergangenen Jahr eine Wachstumsrate von 4%, das sind immerhin neun Zehntel mehr als noch im Jahr davor.

Aus Sicht des Angebots, ist vor allen Dingen der Industriesektor zu betonen, der nach einigen Jahren der Stagnation, eine Reaktivierung vorzeigt.

Auch der Bausektor zeigt einen neuen Anlauf an Wachstum an, Grund dafür sind hauptsächlich die Kontinuität an neuen öffentlichen Bauwerken.

Was den Servicesektor betrifft, der immerhin mehr als 60% des BIP ausmacht, so sind die ihm zugehörigen Aktivitäten mit einem Rhythmus von 3,9% gewachsen, also mehr als der spanische Durchschnitt.

Auch wenn dies nun alles sehr positiv klingen mag, so gibt doch nun auch einige weniger positive Dinge zu nennen. So befinden sich auch weiterhin einige Branchen, wie die Valencianische Textil-, Konfektions- und Schuhbranche in Problemsituationen.

Aus Sicht der Nachfrage, so hat diese 2006 eine hohe Wachstumsrate vorweisen können.

Der Verlust an valencianischer Kaufkraft kann man erstens der Verschuldung vieler Familien und der Anstieg der Zinsen zuschreiben.

2006 hat sich der Anstieg der Preise in der Hotellerie und auf dem Wohnungsmarkt wieder beschleunigt. 

 

„Made in CV“ 

Im vergangenen Jahr hat der Verkauf an valencianischen Produkten im Ausland auf 7,04% (18,151 Millionen Euro)zugenommen.

Obwohl dieser Wert unterhalb des spanischen Durchschnittes liegt, kann man trotzdem eine deutliche Verbesserung in Hinsicht auf 2005 erkennen.

Valencia exportierte im vergangenen Jahr Güter im Wert von 10.199 Millionen € und erwarb im Ausland Güter im Wert von 19.770 Millionen €.

Somit hat Valencia zum zweiten Mal in Folge, mehr im- als exportiert.

Seit dem Jahr 1995 zeigen die Exportzahlen immer gemittelt einen Wert von 25% an, was die Orientierung ins Ausland beweißt.

In den letzten Jahren hat sich das Gewicht der valencianischen Exporte im Gesamtbild mit Spanien reduziert bis auf 10,9% (2006), da immer mehr Unternehmen aus anderen Regionen Spaniens den internationalen Markt aufgesucht.

Trotz dessen war Valencia 2006 nach Catalunien die Region mit den höchsten Exportzahlen.

In den letzten Jahren hat sich die Kompetenz auf den Exportmärkten intensiviert, vor allem mit dem Beitritt von Ländern, die ihren Vorteile in der Fülle an natürlichen Resourcen und/oder an Arbeitskraft besitzen,wie z.B. China.

Der valencianische Markt besteht hauptsächlich aus kleinen Firmen mit häufig weniger als 10Mitarbeitern, deswegen haben es diese Betriebe besonders schwer sich auf ausländischen Märkten zu behaupten.

Die neue Kompetenz aus anderen Ländern macht es besonders einigen speziellen Sektoren aus Valencia schwer, so hat die Exporte von Schuhen stark abgenommen, gleichzeitig hat der Import dieser stark zugenommen. Zudem hat seit 1995 die Exporte  valencianischer Produkte nach Deutschland, Frankreich und Italien von 42,5% auf 34,4% im Jahr 2006 abgenommen. Bei der Suche nach neuen Märkten, haben die Exporte besonders in Ost-Europa stark zugenommen, angeführt von Russland, OPEP Ländern und England.

Probleme bestehen momentan (noch) beim Export in bestimmt Länder, so wie die USA, Japan, Lateinamerika, da die Ausfuhrregeln dort strenger sind. 

 

Valencias Schwäche

Ein Schwachpunkt Valencias ist, das die regionale Wirtschaft noch sehr an seiner Konkurrenzfähigkeit arbeiten muss.

Die wichtigsten Produktionssysteme der Region sind die Ernährungsbranche, die einen starken und wettbewerbsfähigen Absatz vorzeigt, gefolgt von der Konstruktionsbranche und den öffentlichen Bauarbeiten, die ein sehr dynamisches System darstellen.

Letztendlich wäre dann noch die Automobilbranche zu nennen.

Auch wenn Valencias Wirtschaft im großen und ganzen seine Wettbewerbsfähigkeit noch ausbauen muss, so existieren doch einige dynamische Betriebe, die nach außen geöffnet sind und zudem großes Potenzial besitzen sich positiv weiter zu entwickeln, wenn sie nur zukünftig dem Mehrwert ihrer Produkte eine größere Bedeutung zuschreiben.

Das heißt, mehr Wert, vor allem auf die Unternehmensbereiche, zu legen, in deren Arbeitsabläufen Innovationen stark unterstützt werden, aber gleichzeitig auch auf das Produkt, die Bindung zum Kunden, die Entwicklung des Personals, ect.

Der spanische Arbeitgeberverband spricht von einem grossen Wandel in der Wirtschaft und das Teil dieser, die Innovation, eine grosse Herrausforderung für die valencianische Wirtschaft sein wird.

Die CIERVAL hält eine substantielle Steigerung der Investitionen in I+D+i, für die beste Möglichkeit, um mehr Technologie und Innovation in den valencianischen Industriesektor einfließen zu lassen.

Der valencianische Textil- Konfektionssektor stellt eines der Hauptstandbeine der valencianischen Industrie dar und um mit den asiatischen Märkten, die von der Liberalisierung des Welthandels profitieren, mithalten zu können, wurde ein Plan erstellt um mit der Konkurrenz Stirn bieten zu können. Dieser Plan umfasst eine Mischung aus verschiedenen Maßnahmen, Impulsen und Hilfen für den Sektor.

Auch für die Keramikindustrie, wurde ein Plan erstellt, der insgesamt 14 konkrete Handlungen umfasst und für dessen Umsetzung, in den nächsten drei Jahren, rund 13 Millionen Euro investiert werden sollen.

 

Quelle: el boletin de empresas valencia 2006

 


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