Allgemeine Wirtschaftslage

Aktuelle Wirtschaftslage Spaniens

Die spanische Wirtschaft befindet sich, besonders seit der Krisis am Beginn der 90er Jahre, in einem Aufschwung

Momentan wächst die spanische Wirtschaft mit 3,4% deutlich über dem EU Durchschnitt. (2006)Als Hauptmotoren dieses Wachstums fungieren der private Konsum und die Bauwirtschaft, diese werden angetrieben durch steigende Löhne, niedrige Realzinssätze und massive öffentliche Investitionen in die Infrastruktur Spaniens.

Der Beitrag der Außenwirtschaft zum BIP ist allerdings negativ, da die spanischen Exporte weit hinter den Importen zurückbleiben. 

Mit einem Gesamtvolumen von 57,3 Mrd. Euro an Strukturbeihilfen (2000-2006) ist Spanien der größte Nettoempfänger der EU.

Jedoch auf Grund seiner guten wirtschaftlichen Entwicklung wird Spanien künftig weniger EU Subventionen erhalten und in einige Jahren sogar selbst zum Netto Zahler werden. 

Die Inflationsrate des Landes lag 2005 bei 3,7% und nahm bis 2007 auf 2,5% ab.

Die Entwicklung des BIP zeichnete sich in den letzten Jahren positiv ab und liegt im Jahr 2006 bei 976 Mrd.; das BIP pro Kopf steigerte sich bis auf 22.152 € pro Jahr (2006).

Auch die Arbeitslosenquote begann in den letzten Jahren zu sinken, in den Jahren 2002/2003 lag der Wert noch bei 11,1%, bis zum Jahr 2006 sank dieser auf 8,6% und Prognosen lassen erhoffen, dass die Arbeitslosenquote auch weiterhin sinkt. 

Ein aktuelles Problem der spanischen Wirtschaft ist jedoch die Verteuerung der Wohnstätte,  auf Grund von unkontrollierten Immobilien Spekulationen, der „Mode“ eines zweiten Wohnsitzes unter den Spaniern, des „turismo residencial“ der Briten und Deutschen und dem Wachstum der Bevölkerung, insbesondere durch die hohe Zahl der Zuwanderer. 

Das Einbringen von Kapital durch die EU, das bedeutend zum spanischen wirtschaftlichen Wachstums seit der Aufnahme Spaniens in die CEE beigetragen hat, hat deutlich in den letzten Jahren begonnen zu sinken, wegen der Auswirkungen der Erweiterung der Union. 

Trotz  all dessen, kann man voraussehen, dass das beobachtete Wachstum in den folgenden Jahren zunehmen wird , zum größten Teil wegen der Besserung der globalen Wirtschaft, der Industriestärke, den spanischen Investitionen ins Ausland und dem ansteigenden Handel mit Lateinamerika und Asien.  

Links:

http://www.ocei.es/

http://es.wikipedia.org/wiki/Econom%C3%ADa_de_Espa%C3%B1a

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2738344,00.html?maca=de-teaser_top_stories-212-rdf

https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/sp.html#Econ

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Spanien/Wirtschaft.html

http://www.spainbusiness.ch/icex/cda/controller/PageInvGer/0,5772,40016187_5082102_5090880_0_DE,00.html

 

 

 

 

Spanien und seine Wirtschaftslage

Die Entwicklung der spanischen Wirtschaft konnte in den letzten Jahren enorme Erfolge verzeichnen. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Demokratisierung Spaniens, der Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion (EG-Beitritt 1986) und die Liberalisierung der Märkte.

Die Marktöffnung Spaniens zog in hohem Maße Direktinvestionen aus dem Ausland, insbesondere aus den EU-Staaten an. Mit einem BIP von 742 Mrd. nahm Spanien unter den Industrienationen 2003 den 10.Rang ein. Das BIP pro Kopf steigerte sich auf 17.000 � pro Jahr.

Trotz allgemeiner schlechter weltweiter Wirtschaftslage verzeichnete Spanien im Jahr 2003 ein Wirtschaftswachstum von 2,7% - weit über dem EU-Durchschnitt.

Mit 52,5 Millionen Besucher im Jahr 2003 ist der Tourismus die wichtigste Stütze und Einnahmequelle der spanischen Wirtschaft. Spanien ist momentan weltweit nach Frankreich das zweitbeliebtestes Urlaubsziel.Ebenfalls wichtige Sektoren sind Kommunikation und Informatik, metallverarbeitende Industrie, Maschinenbau und Landwirtschaft. Bei der KFZ-Herstelleung belegt Spanien derzeit den dritten Platz in Europa und den sechsten weltweit.

Die Inflationsrate betrug im Jahr 2003 2,7 % und verzeichnete somit einen leichten Rückgang (2002 4%). Trotz enormer Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt und Schaffung neuer Stellen ist die Arbeitslosigkeit mit 11% immer noch sehr hoch.

Spanien ist derzeit mit Zuwendungen über 57,3 Mrd. Euro (Zeitraum 2000-2006), das Mitgliedsland in der EU, das die höchsten Zahlungen erhält. Die EU Gelder laufen je nach Provinz zwischen 2005 und 2007 aus. Da mit dem Beitritt der Ost-Länder das Durchschnittseinkommen in der EU weit absinken wird, wird Spanien über den Grenzwerten liegen und somit keine Zuschüsse mehr bekommen. Nach Eintritt der neuen Staaten erreicht Spanien mittlerweile 93 % des Durschnittseinkommens in der EU, ohne 86%. Spanien will eventuell gegen diese Entscheidung klagen, da es sich nur um einen statistischen Effekt und nicht um eine Verbesserung der Einkommen handele.

Das dritte Jahr im folge kann Spanien einen ausgeglichenen Staatshaushalt vorweisen und erfüllt somit voll die Bestimmungen der EU-Kommission. Dies lässt sich insbesondere auf die umfangreiche Privatisierungen zurüchführen, die Spanien in den letzten Jahren vorgenommen hat.


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